Yoga
1. Etymologische Erklärung:
Der Begriff "Yoga" leitet sich vom Wort "yuga" her, was so viel wie "Joch" bedeutet. Eng verwand mit dem indo-germanischen Sanskrit-Wort "yuga" ist das englische "yoke", das schwedische "ok" und das lateinische "iugum (Anschirren, Verbinden)".
2. Entwicklung von verschiedenen Ansichten
So erklärt sich auch, dass sich verschiedene Herangehensweisen ans Yoga entwickelt haben: Die einen sehen im Yoga die harmonische Verbindung von Körper, Geist, individuellem Selbst und Allseele (Spirit, Macht), Mensch und Gott. Andere sehen im Yoga ein gutes Mittel zur Unterwerfung des Körpers unter den Geist, häufig verbunden mit dem Wunsch, übernatürliche Kräfte zu entwickeln und Unsterblichkeit zu erlangen.
3. Geschichte
Die heutigen Yoga-Praktiken lassen sich lückenlos bis in die Zeit der Upanishaden (ca. 750 v.Chr.) zurückverfolgen. Doch dabei handelt es sich nur um die schriftliche Fixierung eines viel älteren Systems. Schon in den alten Induskulturen von Harappa und Moohenja-Daro (ca. 2500 v. Chr.) finden sich Spuren von Yoga-Praxis. Die ayurvedische Disziplin des Yoga geht im Wesentlichen auf einen Anhang zum Atharva Veda (um 1500 v. Chr.) zurück. Doch da die Lehren von Generation zu Generation, vom Meister zum Schüler, mündlich weitergegeben wurden, sind die Wurzeln wohl noch viel früher im Nebel der vor-schriftlichen Zeit zu suchen (ca. 4000-5000 v. Chr.). Ungefähr 200 v. Chr. traten schließlich die Lehren des Yoga in ihrer heutigen Form hervor: die Yoga-Sutras des Pantanjali.
4. Yoga-Sutras I/1-3, Pantanjali
Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der Geistestätigkeit. Dann ruht der Sehende in seinem Wesenskern. Alle anderen Zustände sind durch die Identifizierung mit den geistig-seelischen Vorgängen gekennzeichnet.
Der Begriff "Yoga" leitet sich vom Wort "yuga" her, was so viel wie "Joch" bedeutet. Eng verwand mit dem indo-germanischen Sanskrit-Wort "yuga" ist das englische "yoke", das schwedische "ok" und das lateinische "iugum (Anschirren, Verbinden)".
2. Entwicklung von verschiedenen Ansichten
So erklärt sich auch, dass sich verschiedene Herangehensweisen ans Yoga entwickelt haben: Die einen sehen im Yoga die harmonische Verbindung von Körper, Geist, individuellem Selbst und Allseele (Spirit, Macht), Mensch und Gott. Andere sehen im Yoga ein gutes Mittel zur Unterwerfung des Körpers unter den Geist, häufig verbunden mit dem Wunsch, übernatürliche Kräfte zu entwickeln und Unsterblichkeit zu erlangen.
3. Geschichte
Die heutigen Yoga-Praktiken lassen sich lückenlos bis in die Zeit der Upanishaden (ca. 750 v.Chr.) zurückverfolgen. Doch dabei handelt es sich nur um die schriftliche Fixierung eines viel älteren Systems. Schon in den alten Induskulturen von Harappa und Moohenja-Daro (ca. 2500 v. Chr.) finden sich Spuren von Yoga-Praxis. Die ayurvedische Disziplin des Yoga geht im Wesentlichen auf einen Anhang zum Atharva Veda (um 1500 v. Chr.) zurück. Doch da die Lehren von Generation zu Generation, vom Meister zum Schüler, mündlich weitergegeben wurden, sind die Wurzeln wohl noch viel früher im Nebel der vor-schriftlichen Zeit zu suchen (ca. 4000-5000 v. Chr.). Ungefähr 200 v. Chr. traten schließlich die Lehren des Yoga in ihrer heutigen Form hervor: die Yoga-Sutras des Pantanjali.
4. Yoga-Sutras I/1-3, Pantanjali
Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der Geistestätigkeit. Dann ruht der Sehende in seinem Wesenskern. Alle anderen Zustände sind durch die Identifizierung mit den geistig-seelischen Vorgängen gekennzeichnet.




