Verzeichnis nach Yogarichtungen
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Ashtanga Yoga
Ashtanga [Vinyasa] Yoga ist ein System des Yoga in der Tradition von Tirumalai Krishnamacharya, das von by Sri K. Pattabhi Jois im Ashtanga Yoga Research Institute in Mysore, Indien, gelehrt wird. Diese Methode des Yoga beinhaltet eine Synchronisation des Atems mit stufenweise aufgebauten Positionen. In diesem Prozess wird eine große innere Hitze und reichlich reinigender Schweiß produziert, der Organe und Muskulatur entgiftet. Das Resultat ist eine Bessere Durchblutung, ein leichter, starker Körper und ein ruhiger Geist.
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Kundalini Yoga
Kundalini Yoga ist die tantrische Disziplin und Wissenschaft, die eine bewusste Hervorrufung des Aufstiegs der Kundalini-Energie (Kundalini Shakti) beabsichtigt. Es ist ein System, das ca. vor 5000 Jahren entstanden ist und immer geheim gehalten wurde, da es sehr effektiv und stark ist. Kundalini Yoga wurde 1968 von Yogi Bhajan in den Westen gebracht, der es mit seiner 3HO Organisation in der westlichen Welt bekannt machte.
Kundalini Yoga ist eine dynamische Form des Yoga, bei der großer Wert auf Atemführung (Pranayama) gelegt wird. Meditation ist integraler Teil des Kundalini Yoga.
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Hatha Yoga
Hatha Yoga ist ein System des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist durch körperliche, statische Übungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird. Hatha bedeutet Gewalt oder Kraft; damit soll die Anstrengung unterstrichen werden, die notwendig ist um das eigentliche Ziel zu erreichen. Das Wörter Ha (Sonne) und Tha (Mond) sind Ausdruck der Einheit einander entgegengesetzter Energien (heiß - kalt, männlich - weiblich, positiv - negativ).
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Iyengar-Yoga
Iyengar-Yoga ist eine Yogarichtung, die von B.K.S. Iyengar, geboren 1918, entwickelt wurde. In diesem Yoga werden Hilfsmittel benutzt, so genannte "props" wie rutschfeste Matten, Gurte, Klötze, Polster, Rückenbänke. Die Props ermöglichen is dem Übenden, auch schwierigere Asanas einzunehmen und genauer zu erfühlen. Iyengar-Yoga für sportliche Menschen wie für Menschen, in ihren Bewegungen eingeschränkt sind.
Wichtig beim Iyengar-Yoga:
1. Technik – die körperlichen Ausrichtung erfordert sehr genaues Arbeiten - oft auch mit Hilfsmitteln (Gurte, Stühle, Blöcke).
2. Dauer – man bleibt lange in den Körperhaltungen, damit sich die Wirkungen entfalten.
3. Sequenz – welche Asanas passen zu den äußeren (z.B. Wetter, Tageszeit) und inneren Bedingungen (nervlicher und körperlicher Zustand der Teilnehmer).
Die Kombination von Technik, Dauer und Sequenz führt zu einer Durchdringung des Körpers. Praktizierende erleben Asanas als Meditation.
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Bikram Yoga
Diese Hatha-Yoga-Art wurde von dem indischen Yogameister Bikram Choudhury entwickelt. Bikram Yoga ist eine markengeschützte Serie von 26 Yoga Übungen, die in einem heißen Raum bei ca. 35-40 Grad Celsius praktiziert werden. Bikram Yoga ist auch als Hot Yoga bekannt. Die Positionen sind fordernd und sollen von Studenten jeden Fitness-Levels durchführbar sein. Es werden 26 Körperübungen (Asanas) und 2 Atemübungen (Pranayama) praktiziert. Der heiße Raum macht sichere Muskel- und Sehnenarbeit möglich, durch das Schwitzen entgiftet der Körper.
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Karma Yoga
Karma Yoga (Yoga der selbst-transzendierenden Handlung) wurde vor rund 2000 Jahren zum ersten Mal unter diesem Namen in der Bhagavad-Gita erwähnt, obwohl es sicher schon in älteren Schriften existiert hat. Die Gita führte diesen Weg als einen von zwei Wegen ein, wie man sein Leben nach den Lehren von Krishna führen kann. Karma Yoga ermutigt den Praktizierenden zu einem aktiven Leben. Der besondere Aspekt bei diesem Leben: Alle Arbeit soll nicht nur angemessen sein - das heißt passend für die jeweilige Position, die man in diesem Leben hat -, sondern soll auch in dem Geist der Aufopferung/ Selbstlosigkeit (Yajna) geführt werden.
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Sivananda Yoga
Sivananda Yoga basiert auf den Lehrern des Swami Sivananda (1887 bis 1963). Es eine Form des Hatha Yoga, die sich darauf fokusiert, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Übenden zu erhalten. Anders als beim Ashtanga Vinyasa Yoga, das recht athletisch ist, gibt es beim Sivananda Yoga häufige Ruhepausen, in denen viel Wert auf die volle yogische Atmung gelegt wird.
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Vinyasa Yoga
siehe [Ashtanga Yoga]
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Bhakti Yoga
Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe) ist einer der Hauptzweige der Yoga-Tradition des Hinduismus. Es wird oft dargestellt als die Herangehensweisen des [Jnana Yoga] und des [Karma Yoga] begleitend.
Nach dem Bhagavata-Pruana gibt es viele Wege des Bhakti Yoga, abhängig von der inneren Einstellung (Sva-Bhava) des Übenden. Diese Schrift spricht auch von einem extremen Bhakti Yoga, das aus der reinen Hingabe an das Göttliche besteht. Das hat dann zur Folge, das solche Übenden jeglichn willen bis zu dem Punkt aufgegeben haben, dass sie nicht einmalmehr in Vishnus Paradies aufgenommen werden wollen und sich jegliher persönlicher Motivation entledigt haben - abgesehen davon, dass sie ein Wekzeug Gottes sein wollen. Dieser Weg ist auch bekannt als Nirguna-Bhakti, die unqualifizierte Hingabe.
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Shakti Yoga
Shakti Yoga ist der Prozess, durch den das zentrale Nervensystem mit einer Frequenz von 2,5 Umdrehungen angeregt wird, die als "Kal Darshan - die Kraft des Momentes" bekannt sind. Das ist vergleichbar mit dem Moment, bevor das Raubtier losspringt: Alle Sinne und Nerven sind vollkommen wach. Die volle Shakti-Kraft ist auf einen einzigen Punkt fokussiert.
Dies wird erreicht durch:
1. Shastar Vidiya – die Wissenschaft der Kampfkünste
2. Karsat – Cross Training
3. Gatka – das Erlernen der Grundbegriffe balancierter Koordination des Körpers
4. Juan Vidiya – das Kraft-Gewicht-Verhältnis
5. grundlegende Kenntnisse des Herz-Kreislauf-Systems
6. Intuitives Bogenschießen - die königliche Disziplin
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Tri Guna Yoga
Tri Guna Yoga beruht auf der synergetischen Beziehung der drei Gunas untereinander. Dies ist auch als Kriya- oder Synergie-Prinzip bekannt. ” Die Gesamtheit des Ganzen ist größer als die Summe seiner Einzelteile." Kriya / Synergie kann die Wirkung des Ganzen um einen Faktor zwischen 10 und 100% erhöhen. Kriya / Synergie ist eine fusionsartige Reaktion von Energien, was bedeutet, dass dem eine unendliche Quelle zugrunde liegt.
Der Kriya Effekt von Tri Guna Yoga wird durch die regelmäßige und energetische Ausübung der Künste der Polaritäten Shakti Yoga & Bhakti Yoga erzielt. Da beide Energien ansteigen, gehen sie eine tiefe synergetische Beziehung ein, die es jeder von beiden erlaubt, sich exponentiell stärker zu erhöhen als wenn nur eine der Künste praktiziert würde. Der Moment der Verschmelzung / Fusion ereignet sich dann, wenn beide Energien ein bedeutendes Niveau erreicht haben und automatisch in Harmonie treten. Dies neutralisiert sie und erzeugt die Adi Shakti, die den höchsten Zustand der menschlichen Vollkommenheit darstellt: Shiva. Das ist der energetische Zustand, in dem der Mensch gottähnliche Wesenszüge annimmt: [Ardhanraishvara].
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Laya Yoga
Laya Yoga (Yoga der meditativen Aufnahme / Absorbierung) ist eine der vielen tantrischen meditativen Herangehensweisen, die danach strebt, den bedingten Geist aufzulösen. Dies geschieht häufig durch Atemkontrolle und die Anwendung verschiedener Siegel ([Mudras]) aus dem [Hatha Yoga]. Laya Yoga besteht für den Übenden mittlerer Stufe aus der Kontamplation über den Nektar der Unsterblichkeit in seinem eigenen Körper. Dies beinhaltet die Visualisierung [Shivas] in seiner phallischen Form ([Linga]) im Kama-Rupa an der Basis der Wirbelsäule um die Einheit von einem selbst mit dem Göttlichen zu erkennen. Durch Laya Yoga soll man Glück und Entzücken im transzendenten Geist in einem selbst erfahren .
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Yoga Nidra
("Schlaf-Yoga"): Yoga Nidra ist ein viel verwendeter Begriff in der Literatur über das Nach-Klassische Yoga und beschreibt den höchsten Stand des Bewusstseins.
In der hinduistischen Mythologie ist Yoga Nidra der Zustand, in dem sich Vishnu am Ende der Welt-Zeit befindet, wenn sich das Universum zeitweilig auflöst, bis der große Gott wieder aufwacht.
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Kinderyoga
Beim Kinderyoga geht es natürlich lebhafter zu als bei Erwachsenen. Man lässt Fantasiewelten entstehen und bewegen sich in ihnen. Miauen wie eine Katze, still sein wie ein Mäuschen, die Krallen wetzen und brüllen wie ein Löwe, stolz sein wie ein Pfau oder stark fühlen wie ein Elefant.
Spielerisch gehen die Kinder in die Dehnung oder setzen bestimmte Muskelpartien ein, um diese zu stärken.
Es gibt keine falschen Bewegungen, jeder drückt sich auf seine eigene, ganz besondere Weise aus. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Und vergesst nie beim Yoga!!!
1. Verletze niemanden durch Worte oder Taten
2. Verletze nicht Dich selbst
3. Habe Respekt vor Gegenständen, mache also nichts kaputt
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Schwangerenyoga
Yoga • Atemübungen • Mantrasingen spezell auf die Bedürfnisse und das körperliche Empfinden während der Schwangerschaft ausgerichtetes Yoga in verschiedenen Traditionen.
Hier werden Atmung mit Bewegung auf eine sanfte Art und Weise verbunden. Es wird auf Positionen verzichtet, die eine zu grosse Belastung für Herz, Lunge und Kreislauf wären, da die Organe durch die Schwangerschaft ohnehin 40 Prozent mehr arbeiten müssen.
Im Schwangerenyoga wird mehr der Schwerpunkt auf die harmonisierende und nervenstärkende Wirkung gelegt. Auch können Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenleiden, Sodbrennen oder Kopfschmerzen gelindert werden. Gezielte Körper und Atemübungen bereiten auf die Geburt vor. Über Yoga kann man lernen trotz Anspannung los zu lassen.
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Rückbildungsyoga
Verschiedene Übungen zur Heilung und Kräftigung des Beckenbodens helfen der jungen Mutter Vertrauen und Stabilität zu erfahren. Auch die geschwächte Bauch- und Rückenmuskulatur benötigt Stärkung, ebenso die belasteten Schultern. Die neu gewonnene Aufrichtung unterstützt die „Neufindung“ in der Polarität Frau / Mutter.
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Yoga für Senioren
Yoga für Senioren: Sanfte Bewegungen für Körper und Atem erhalten und steigern Gesundheit, Lebensfreude und Wohlbefinden. Dieses Yoga nimmt Rücksicht auf die körperlichen Gegebenheiten älterer Menschen, die trotz fortgeschrittenen Alters nicht auch Yoga verzichten wollen, bzw. mit Yoga beginnen wollen. Es wird in fast allen Yoga-Stilen angeboten.
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Yoga Vidya
Yoga Vidya (Sivananda Yoga) basiert auf den Lehrern des Swami Sivananda (1887 bis 1963). Es eine Form des Hatha Yoga, die sich darauf fokusiert, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Übenden zu erhalten. Anders als beim Ashtanga Vinyasa Yoga, das recht athletisch ist, gibt es beim Sivananda Yoga häufige Ruhepausen, in denen viel Wert auf die volle yogische Atmung gelegt wird.